Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Allgemein.
| M | D | M | D | F | S | S |
|---|---|---|---|---|---|---|
| « Mai | ||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | ||
| 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | ||||
13.5.2009 von info.
Liebe Mitglieder,
wie Ihr bestimmt schon mitbekommen habt, nähert sich unsere China-Reise.
Wir haben die große Freude wieder unseren Sifu und Meister Yuan in China besuchen zu dürfen.
Das gibt uns Gelegenheit neues zu lernen, altes fortzuführen oder zu vertiefen und mit viel Inspiration
von China zurück zu kommen :-))
Wir Reisen für 4 Wochen und werden in der Zeit von Beni & Tabea in Wing Chun,
Jürgen in Qi Gong & Tai Chi, und Andrea in Yoga vertreten.Bei allen administrativen Fragen, Probleme, Wünsche oder Ayurveda Gutscheine, kann Andrea Euch helfen.
Einfach ein E-Mail schicken oder eine Nachricht hinterlassen.
Info@myzengarden.de oder 06205 - 189617Im Sommer & Herbst werden wir durchgehend da sein. Für alle die nur kurz oder gar nicht in Urlaub gehen schon mal zur Planung.
Ein Paar Veränderungen im Programm müssen stattfinden und wir bedanken uns für euer Verständnis.
Programmänderung für 14.05 - 20.05.09:
Wing Chun Kids: Do. 14.05.09 um 17:15 Uhr findet am Die. 12.05.09 um 17:15 Uhr statt.
Mi. 20.05.09 um 17:15 Uhr findet am Mo. 18.05.09 um 17:15 Uhr statt.Yoga : Do. 14.05.09 um 18:30 Uhr findet am Die. 12.05.09 um 18:30 Uhr.
Qi Gong Morgen: Do. 14.05.09 um 10:00 Uhr findet am Die 12.05.09 um 10:00 Uhr.
Qi Gong: Die. 19.05.09 um 19:00 Uhr findet am Sa. 20.06.09 von 14:00 - 15:00 Uhr im Park.
spezial Seminar Siehe unten.Tai Chi: Die. 19.05.09 um 20:00 Uhr findet am Sa. 20.06.09 von 15:00 - 17:00 Uhr im Park
spezial Seminar Siehe unten.Alle andere Unterricht Einheiten in diese Woche finden in den gewöhnlichen Zeiten statt.
Programmänderung für 08.06 - 10.06.09:Wing Chun Kids: Mo. 08.06 um 16:00 Uhr findet am Mi. 10.06.09 um 16:00 Uhr Statt.
Mo. 08.06 um 17:15 Uhr findet am Mi. 10.06.09 um 17:15 Uhr Statt.Tai Chi: Die. 09.06.09 um 20:00 Uhr findet am Sa. 20.06.09 von 15:00 - 17:00 Uhr im Park
spezial Seminar siehe unten.Alle andere Unterricht Einheiten in diese Woche finden in den gewöhnlichen Zeiten statt.
Achtung Donnertags 21.05. & 11.06. sind Feiertage !
Yoga Mitglieder können am Mo. 20h, Mi. 18:30 oder 20h kommen.
Qi Gong , Tai Chi und Wing Chun Mitglieder
- wegen der zahlreichen Ferientage an den Donnerstagen und Pfingstferien,
bieten wir ein kostenlose Seminar an. Siehe unten![]()
Spezial Seminare (kostenlos):
1. Wir möchten alle Erwachsenen Mitglieder herzlich zu einem Spezial Qi Gong & Tai Chi
Seminar am Samstag den 20.06.09 , 14 - 17 Uhr im Park einladen.
14-15 Qi Gong
15-17 Tai Chi Beide Formen werden geübt. (Cheng man Ching & Wu Dang)
Für alle Mitglieder, die Qi Gong und / oder Tai Chi probieren wollen, wäre das eine gute Gelegenheit
dafür.2. Spezial Wing Chun Seminar für Teens am Samstag 20.06.09 10:00 - 12:00 Uhr (Kostenlos)
Alle Jugendliche ab 10 Jahre alt sind eingeladen, Anmeldung bei E-Mail oder Telefon ist erforderlich.Pfingstferien: der ZenGarden ist vom 25.05.09 bis 04.06.09 geschlossen.
Herzliche Grüße
Noa & Ralf
mit Zengarden Team
Geschrieben in Newsletter, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
13.3.2009 von info.
Liebe ZenGarden Mitglieder und Freunde,
was liegt vor uns
Die beste Übung ist …..die regelmäßige Übung.
Nichts hilft mehr als Körper, Geist und Seele beständig die gleiche Pflege angedeien zu lassen.
Buddha - Hand Seminar 21+22.03.09, Sa. 9-16h, So. 9-13h. 120 €, 10% Rabatt für Mitglieder.
Das Qi Gong der “heilenden Hände” nach Mantak Chia.
Mit Hilfe der Übungsform erlernst du dein Qi zu lenken, zu aktivieren, zu kontrollieren und zu absorbieren.
Energiekanäle und wichtigen Akupunktur-Punkte werden energetisch bearbeitet.
Der Schwerpunkt dieser fortgeschrittenen QiGong Form liegt auf der Selbstheilung.
Tiefe Meditation, Qi-Gefühl weiter entwickeln, Leitbahnen (Meridiane) und Akupunkte öffnen und sensibilisieren.
Wing Chun Workshop Sa. 25.04.09, 9-13h.
Der Schwerpunkt dieses Workshops liegt auf Chi Sao erste Sektion und Bodenkampf.
Die Teilnehmerliste hängt bald aus, tragt Euch ein wenn Ihr Interesse habt. Ab acht Teilnehmer findet der Workshop statt.
Ich freue mich schon jetzt auf ein intensives üben mit Euch :-))
Master Yuan Shifu sagt es gibt keine Abkürzung in der traditionellen Kampfkunst.
Die Abkürzung, ist das Gegenteil der Essenz der Kampfkunst.
Das meint kommt regelmässig zum Training zu den Workshops und spürt was das Körper, Geist und Seele gibt.
Für mehr Tipps und Hilfestellung sprecht mich persönlich an.
Zusätzlicher Termin für den Frauen Wellness-Tag mit Noa, Sa. 25.04.09 15:30h - 18:30h, 27€.
Wegen der großen Nachfrage, haben wir einen neuen Termin für eine zusätzliche Frauen Tag festgelegt.
Wir haben die Erfahrungen und Feedbacks verarbeitet um den Workshop noch besser zu gestalten!
Es erwarten Euch drei Stunden Yoga und ayurvedische Gesichtsmassage.
Bei Interesse schnell buchen (email oder schriftlich - Zettel direkt an Noa). Wir haben noch 6 Plätze frei.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Der Workshop ist auch für Frauen geeignet, die kein Yoga üben und sich einfach nur einen Nachmittag entspannen wollen.
“Ein Aspirant darf nicht zu viel essen, aber auch nicht fasten; er sollte nicht zu viel schlafen, aber auch nicht auf Schlaf verzichten. Wer in allen Dingen den goldenen Mittelweg wählt, kann ein Meister werden.”
- Swami Vivekananda -
Manchmal ist es schwierig uns direkt vor oder nach dem Unterricht anzusprechen.
Wenn Ihr Rat sucht, vorher Termin vereinbaren und einfach etwas früher kommen :-))
Ostern ist vor der Tür und wir möchten Euch über die Programmänderungen in den Osterferien informieren.
Programmänderung für 08.04. + 09.04.2009
WING CHUN KIDS
Mittwoch, 08.04.09, 17.15 Uhr und Donnerstag, 09.04.09, 17.15 Uhr finden am
Dienstag, 07.04.09 um 17.15 Uhr statt!
QI GONG
Donnerstag, 09.04.09, 10.00 Uhr findet am
Dienstag, 07.04.09 um 10.00 Uhr statt!
Donnerstag, 09.04.09, 19.00 Uhr findet am
Freitag, 03.04.09 um 19.00 Uhr statt!
TAI CHI
Donnerstag, 09.04.09, 20.00 Uhr findet am
Freitag, 03.04.09 um 20.00 Uhr statt!
YOGA
Mittwoch, 08.04.09, 18.30 Uhr findet am
Montag, 06.04.09 um 20.00 Uhr statt!
Mittwoch, 08.04.09, 20.00 Uhr und Donnerstag, 09.04.09, 18.30 Uhr finden wie gewohnt statt!
Der ZenGarden ist vom Ostermontag, den 14.04.09 bis 17.04.09 geschlossen!
Wir wünschen Euch einen Schönen Frühlingsanfang.
Und uns allen das er bald kommt.
Liebe Grüße
Noa und Ralf
und das ZenGarden Team.
Geschrieben in Newsletter, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
17.6.2008 von info.
Der ZenGarden war auf Tai Chi Reise
im Reich der Mitte.
Eine Gruppe Tai Chi Entusiasten unter Leitung des ZenGarden Hockenheim, hatte sich aufgemacht um Tai Chi vor Ort und an der Quelle der Entstehung zu studieren.
In einer knapp dreiwöchigen Reise wurden Bejing, die heiligen Wu Dang Berge und schließlich die Kampfkunstakademie am Fuße des Wu Dang Gebirges besucht.
Am frühen Morgen in Bejing, der alten Kaiserresidenz angekommen, wurden in einer Stadtrundfahrt die Verbotene Stadt, der Tempel des Himmels und der Sommerpalast im Nordwesten der Stadt besucht. Um die Stadtrundfahrt gestärkt anzugehen, da man ja die Nacht im Flugzeug verbracht hatte, ging es erstmal in eines der typischen kleinen Restaurants auf dem Weg. Spontan wurde am erst Besten eingekehrt, das schon geöffnet hatte. Hier wurde schnell klar das ohne Sprachführer bzw. Sprachzeiger gar nichts geht. Die chinesische Hochsprache Mandarin ist durch die Modulation (4 unterschiedliche Arten der Betonung) entsprechend schwierig und am Anfang trifft man nur mit Glück den richtigen Ton. Deshalb zeigte man im Sprachführer einfach das geschriebene Wort, um Miss-, bzw. Unverständnis auszuschließen. Aber mit Hilfe unserer chinesischen Begleitung war dann doch schnell für jeden etwas heraus gedeutet, von dem man glaubte, es könnte munden. Gewählt wurden recht typische Dinge wie Reissuppe und Bauze. Eine Art Brot die eher wie eine Dampfnudel aussieht oder auch scharf eingelegtes Gemüse mit Tofubrei. Eine eher gewöhnungsbedürftige Speise für uns Deutsche am frühen Morgen.
Danach auf zur Verbotenen Stadt. Wer erinnert sich nicht an die phantastischen Bilder im Film „Der letzte Kaiser von Bertolucci“. Selbst am frühen Morgen hatten sich noch einige andere Touristen versammelt, überwiegend Chinesen. Die Fremdartigkeit der Architektur begeisterte auf Anhieb und konkurrierte mit der Größe und Anordnung der einzelnen Bauten, die ja in sich „nur“ für den Kaiser und Gefolgschaft waren. Einige Zeit und Gebäude später wechselte die Faszination schließlich zu den intensiven Farben wie Rot und Blau, die damals nur dem Kaiser vorbehalten waren.
Danach kurze Verschnaufpause vom Gesehenen und weiter zum Tempel des „Himmels“. Wie die Architektur, so begeisterten auch die Namen der Sehenswürdigkeiten und die intensiven kaiserlichen Farben, die am Nachmittagshimmel wie in einem Spiel mit den Farben der Wolken zu konkurrieren schienen.
Weiter ging es zum Sommerpalast der alten Kaiser. Während der Fahrt, die uns zum Nordwesten von Bejing brachte, fielen die ersten Köpfe in die Ruheposition. Dort angekommen, erschließt sich unserem Blick der Palast und ein riesiger künstlicher See, auf dem andere Gäste in Drachenbooten, wie zur Zeit des Kaisers, die Seiten des Sees wechseln. Nun wird es Zeit fürs Hotel. Nein, kein 5-Sterne Hotel, sondern eine zum Hotel umgebaute Residenz eines ehemaligen Ministers des Kaisers. Nach einem guten und mehr als verdienten Schlaf wurde die Gruppe mit heißer Reissuppe, Bauze gefüllt mit in Knoblauch gedünsteten Kräutern und Tee zum Frühstück verköstigt.
Danach ging es auf zur 23-stündigen Zugreise nach Wu Dang. Im Softsleeper (Weichschlafer) fuhr man heraus aus der 17-Millionen Metropole Bejing. Mit jeder Stunde Fahrt wechselte die Landschaft, von Bergen über Feldern und kleineren Städten. Man konnte einzelne Menschen auf riesigen Feldern arbeiten sehen, ohne das klar wurde wie das zu schaffen sein soll oder gar wo das nächste Dorf eigentlich liegt. Eine Reise in die Vergangenheit. Mitunter Bilder, wie vor ein paar hundert Jahren. Unglaublich viele Bauern, die noch immer mit der Hand oder einem Wasserbüffel ihr Feld bestellten. Oder kleine Höfe auf denen das einzig Fahrbare ein kleiner Feldtraktor war.
Im Zug wurde man bestens mit Essen und Trinken verpflegt, das beinahe alle 30 Minuten am Abteil vom Personal vorbeigefahren wurde. Heißes Wasser für Tee oder Suppe ist Standard in Chinas Zügen und steht in jedem Waggon unentgeltlich zur Verfügung.
Das Ende der Zugreise und unser Ziel, das Wu Dang Gebirge, kam in Sicht. Am Bahnhof wurden wir vom Fahrer der Kampfkunstakademie abgeholt.
Wir werden vom Leiter der Akademie, Master Yuan Xiu Gang empfangen. Er ist ein daoistischer Meister und in der 15ten Generation des sagenumwobenen Tai Chi Schöpfers Zhang San Feng. Seine Linie geht also zurück bis zum 14 Jahrhundert. Er studierte, außer mehreren Arten des Gong Fu, die inneren Arten der Kampfkunst, aber auch daoistische Akkupunktur und Kräuterheilkunde.
Nach einem Willkommen, das herzlicher nicht sein kann (der Leiter des ZenGardens hatte schon in 2004 unter Yuan Shifu seine Tai Chi Studien vertieft), wurden wir umgehend gefragt, ob wir das Nachmittagstraining gleich mitmachen wollten. Da wir uns schon im Zug restlos vom Flug erholt hatten, waren alle von der Idee hell auf begeistert sofort zu starten.
Der Tagesablauf in der Akademie. Geübt wurde am frühen Morgen drei Stunden, danach Mittagessen und ruhen. Am Nachmittag folgten weitere zwei Stunden Training, danach Abendessen. Etwas später dann eine einstündige Meditation. Geübt wurde grundsätzlich im Freien. Bei Regen fand das Training in der Akademie statt. Dies war in fünf Wochen nur einmal der Fall. Die ersten sieben Tage gestalteten sich eher anstrengend, da das ungewohnt intensive Üben für viele doch seinen Tribut in Gestalt von Muskelkater forderte. Der Übungsplatz lag am Fuß des Wu Dang Gebirges in einer der großen Tempelanlagen, wenige Fußminuten von der Akademie entfernt. Für das Ambiente war also gesorgt. Hatte man sich die Form (Ablauf von festgelegten Bewegungen) erarbeitet, übte man selbstvergessen in einer Umgebung, die einen schon manches Mal ermunterte, im Geist ein paar Jahrhunderte zurück zu schweifen.
Das gab uns wieder Gelegenheit chinesische Spezialitäten kennen zu lernen. Dieses Mal in Form der „Tuina“. Eine Form der chinesischen Massage, die eine der Hauptsäulen der medizinischen Behandlungen in China darstellt. In der generellen Behandlung tastet bzw. massiert der Therapeut die Meridiane des Patienten und findet so Blockaden, die dann aufgelöst werden. Dieser Prozess war äußerst schmerzhaft, sehr zur Belustigung des Therapeuten, der immerhin zwei Worte englisch verstand: „Pain“, also Schmerz und Relax, was Entspannung heißt.
Damit konnte die Konversation ausreichend bestritten werden. Interessant war, dass die drei Therapeuten, die die Praxis führten, alle blind waren und so eine Profession fanden, in der sie ihre Augen nicht benötigten. Um Problemstellen zu kommunizieren, nahm man einfach die Hand des Therapeuten und legte sie auf die entsprechende Stelle. Nach ein bis zwei Tagen stellte sich dann doch eine erhebliche Verbesserung ein und das Training machte wieder mehr Spaß.
Im Großen und Ganzen konnte man den Tagesablauf so skizzieren: Aufwachen, kurzes Frühstück oder nur Tee, üben, essen, schlafen, üben, essen, meditieren, schlafen.
Tagesausflug
Der freie Tag, immer Donnerstags, wurde mit einem Tagesausflug in die herrlichen Wu Dang Berge, die unter Weltkulturerbe der Unesco stehen und etwas über hundert Tempel beherbergen, genutzt. Am großen Eingangstor wurde zu unserer Überraschung eine Eintrittskarte in Form einer kleinen CD überreicht, die ein kurzes Video über die Highlights enthielt.
Mit nagelneuen Bussen wurden wir nach etwa 70-minütiger Fahrt an unserem ersten Ziel, der Sesselbahn, abgesetzt. Diese beförderte uns auf bequemem Weg direkt zum Golden Mountain Top „Ding Chin“ der Goldene Tempel, etwa um 1416 erbaut. Großes Staunen machte sich breit, als man die Ausmaße der Tempelanlage über endlos scheinende Treppen nach oben erwandert hatte. Im Stillen fragte sich wohl jeder, welche Mühen und wie viele Leben mag das Erbauen einer der wichtigsten Heiligtümer des Wu Dang Gebirges gekostet haben? Nach den obligatorischen Erinnerungsbildern ging es wieder zurück.
Auf dem Fußweg liefen wir jetzt über nicht endend wollende Treppen fast drei Stunden durch den Wald. Der Weg gesäumt mit zahllosen Heiligtümern, kleineren oder größeren Ausmaßen zu Ehren der Götter oder auch verehrten daoistischen Meistern, die nach lokalem Ermessen weit fortgeschritten waren in ihrer spirituellen Eigenentwicklung.
In NiYang angekommen war schon der Blick auf die Gedenkstätte atemberaubend. Die Tempelanlage, noch immer nahezu vollständig aus Holz besteht, scheint wie an die Felswand geklebt zu sein. Sie wurde zu Ehren von Jen Wu, dem unsterblichen Krieger erbaut. Der war hier, der Geschichte nach, einer jungen Prinzessin, die sich in die Tiefe stürzte, nach gesprungen. Schließlich hatte er sie gerettet und der Sprung hatte ihn selbst unsterblich gemacht.
Das letzte Highlight des Tages war der Tempel zum „purpurnen Wolkenhimmel“, der gleichzeitig auch ein daoistisches Kloster beherbergt. Nach all dem zuvor Gesehenen, waren es nicht so sher die Gebäude, sondern die harmonische Energie, die hier geradezu fühlbar wurde und einen zu Umhüllen schien.
Zum Abschluss des Tagestrips war wohl jeder froh, in den bereitstehenden Bus einsteigen zu können, um sich die letzte Stunde des Weges zum Ausgang fahren zu lassen.
Rechtzeitig zum Abendessen in der Akademie zurück, hatte wohl jeder realisiert, dass das kein freier Tag, sondern wohl eher ein weiterer Übungstag war.
Eine besondere Art des Tai Chi Übens wurde zwei mal von Yuan Shifu, dem Leiter der Akademie, verordnet. Zu später Stunde mit dem Beginn der Dämmerung startete eine weitere zweistündige Einheit. Nach kurzer Zeit, in nahezu völliger Dunkelheit wurde in mehreren Durchläufen die Tai Chi Form geübt. Die Überraschung war groß, das manche Stellen, die hohe Anforderungen an das Gleichgewicht stellten, nicht so gut gemeistert wurden. Die Dunkelheit stellte hohe Anforderungen. Nach jedem Durchlauf wurde immer wieder längeres Stillstehen oder eine alte QiGong Eisenhemd-Übung „den Baum halten“ oder „Mabu“ (im Pferdesitz) den Baum halten geübt. Das Verharren in einer Position, dass die Sinne, die Körperstruktur und den inneren Energiefluss stärkt, zentriert einen gänzlich auf sich selbst.
Die Tage des beständigen Übens und die Zeit, die man mit sich selbst verbringt, birgt eine besondere Erfahrung. Es gibt keine Unterhaltungs-, oder Störquelle wie TV oder Radio. Ich nenne sie „Die Stille des Geistes“. Nur noch ganz wenige Gedanken gehen uns durch den Sinn. Körper und Geist werden in angenehmer Weise zurückgenommen und reduziert auf sich selbst. Das gibt eine Kraft, aus der man schöpfen kann. Sie schärft den eigenen Focus auf die Dinge, die das Leben nicht oder nur in sehr geringem Umfang braucht.
Die Zeit verflog geradezu im Nu und man stand wieder am Bahnhof. Wir nahmen wieder im komfortablen „Weichschläfer“ Platz und ließen uns wieder etwas verwöhnen. Man reiste der Zeit wieder entgegen, nahm das recht beschäftigte Bejing (Peking) wieder an und wunderte sich, das mit einem Mal, selbst das fremdartige einem ein bisschen vertraut zu sein schien. Air China tat ein Übriges und Frankfurt, ja sogar Hockenheim hatte uns wieder. Was wir nächstes Jahr machen? Alle Teilnehmer sind sich einig: „Wu Dang Chan“, zum Palast des purpurnen Wolkenhimmels!
Quelle und © Ralf Peekel ZenGarden Hockenheim im Juni 2008
Geschrieben in China Reise, TaiChi, Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
3.1.2008 von info.
Das ZenGarden-Team wünscht dir alles gute zum neuen Jahr!
Wir hoffen du hattest einen guten Rutsch, eine tollen Anfang und viele nette Menschen um dich herum beim Jahreswechsel.
Wir hatten dieses Jahr ein sehr besinnliches aber auch ein freudiges und energetisches hinüberwechseln ins neue Jahr.
Wir wurden begleitet und geführt von dem indischen Meister Sri Karthikeyan.
Es ist ein unglaubliches Gefühl, einen Mann zu hören und zu erleben der sein Leben der spirituellen Praxis und dem dienen anderer gewidmet hat.
Wir, die wir auf dem unendlichen ego-Trip sind und uns selbst schon fast vergessen haben, im Kontrast dazu, was für ein Erlebnis!
Seine Neujahrsbotschaft war: ” tue das einfache und fülle den Anfang deines Tages mit Gott, fülle das Ende deines Tages mit Gott und wann immer du Zeit hast während deines Tages, fülle sie mit Gott.”
Und für Gott kannst du einsetzen: Schöpfer des Universum, das höchste letzte, oder was auch immer das höchste für dich ist.
So “einfach” scheint uns das gar nicht zu sein.
Wir sind sicher, das mit der täglichen Praxis von Yoga, QiGong, TaiChi oder Wing Tsun, wir täglich einen Schritt näher zum höchsten letzten machen können.
Wir wünschen dir, das du es schaffst deine Übungspraxis auszudehnen um im täglichen Leben besser zu bestehen und um anderen zu helfen besser zu bestehen.
Dein ZenGarden-Team
Geschrieben in Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »
10.4.2007 von info.
Willkommen im ZenGarden Hockenheim,
hier werdet ihr mehr Details finden, die in der Webside einfach keinen Platz mehr finden.
Das können persönliche Erfahrungen, interessante Artikel oder einfach mehr Info speziell zu einem Thema sein. Also viel Spaß damit
P.S. Sind immer sehr dankbar für dein Feedback!
Geschrieben in Allgemein | Drucken | Keine Kommentare »